Ein winziges Dorf- zwei unterschiedliche Länder

 

 

 
Gerade einmal 50 Einwohner besitzt dieser Ort, an dem alles sehr entspannt und gelassen
zugeht. Am 10. April 2018 sind wir jedoch mit etwa 65 Personen angereist und damit sind
alleine schon die meisten Touristengruppen größer als das eigentliche Dorf. Doch warum
besuchen jährlich so viele Menschen Mödlareuth? So ruhig und entspannt war es dort
nämlich nicht immer. Zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges wurde dieses Dorf zweigeteilt, in
DDR und BRD. Als Grenze wurde der mitten durch das Dorf verlaufende Fluss genutzt und der
Grenzbereich wurde streng bewacht. So wurden Familien, die in solch einem kleinen Dorf
früher noch harmonisch zusammenlebaten, getrennt und durften sich nicht mehr sehen.
Heute können sie sich zwar zu jeder Zeit besuchen, jedoch wird die damalige Grenze heute
als Abgrenzung zweier Bundesländer genutzt. Folglich gehen die sehr wenigen Kinder in
Mödlareuth auf unterschiedliche Schulen. Stücke der Mauer stehen heute noch zur
Besichtigung zur Verfügung und einige Sachen wurden extra nachgebaut, um einen Eindruck
von damals zu rekonstruieren.
Nach einem interessanten Vortrag über die Geschichte Mödlareuths und das Ansehen des
damaligen Grenzbereiches fuhren wir mit bleibenden Eindrücken wieder nach Hause.
Schülerreporter: Cindy Weigel 10a